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Unsere Idee: Neues Leben in alten Mauern

Kloster Heidenheim ist ein Kulturschatz ersten Ranges. Im 8. Jahrhundert haben hier die angelsächsischen Geschwister und Heiligen Wunibald und Walburga die Wurzeln der Christianisierung in Franken gelegt. Um 1200 wurde das Kloster von einer benediktinischen Reformwelle erfasst, um dann erneut bedeutende Impulse ins Umland zu senden. Mit der Reformation in Franken wurde das Kloster aufgehoben. Seither wird die ehemalige Klosterkirche - ein Kleinod romanischer Architektur - als evangelisch-lutherische Pfarrkirche genutzt.

Um das Klosters samt Klausurbereich und gotischem Kreuzgang für die Öffentlichkeit wieder nutzbar zu machen, haben im Jahr 2006 das evangelisch-lutherische Dekanat Heidenheim und die Marktgemeinde Heidenheim einen Zweckverband gegründet. Sein Ziel ist es, in diesem fränkischen Urkloster neue Räume für geistliches und kulturelles Leben und für Begegnung im ökumenischen Sinn zu eröffnen. Die Diözese Eichstätt arbeitet aktiv mit und betont so ebenfalls den ökumenischen Charakter des Projektes.

Im Juni 2015 hat der Zweckverband die Klosteranlage zur Erbpacht vom Freistaat Bayern übernommen. Damit ist nun die formelle Voraussetzung für den Ausbau zu einer neuen christlichen Begegnungs-, Bildungs- und Dokumentationsstätte gegeben. Im Westflügel werden Ausstellungsräume zur Geschichte des Klosters, zum benediktinischen Leben und zum Christentum als gesellschaftlichem Thema erschlossen. Eine Vorausstellung ist bereits seit Juli 2015 am Kloster zu sehen. Besucher und Tagesgäste werden künftig in einer Tourist-Informationsstelle betreut, zu der auch ein Pilgerbüro, ein Klostercafé und ein Klosterladen mit regionalen Produkten gehören.

Wir sind überzeugt davon, dass ein so erneuertes Kloster neue, spannende Dialoge befördert, überregionale Anziehungskraft entfaltet und der Wiedergewinnung bzw. Stärkung einer touristischen Infrastruktur auf dem Hahnenkamm dient.