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Über Leben/Sterben und Transformation - Shôji Lebensterben - Tod und Bestattung in Theorie und Praxis in Japan Dagmar Dotting

Ort: Kloster Heidenheim - Benediktensaal

kursnummer: Phil2026 0318

preis: Eintritt frei - Um Spenden wird gebeten

Anmeldung: nicht erforderlich

Leitung: Referent: Dagmar Dotting

partner: Akademie für west-östlichen Dialog der Kulturen e.V. - KEB Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Eichstätt

Ars moriendi – Philosophieren über Leben, Sterben und Transformation in den Kulturen

Die Westostakademie zu Gast im Kloster Heidenheim

Shôji  Lebensterben - Tod und Bestattung in Theorie und Praxis in Japan

Dagmar Dotting

Im Vortrag wird das Verhältnis von Tod, Sterben und Bestattung in Japan aus der Verschränkung von shintōistischer Animismus‑Tradition und Zen-Buddhismus untersucht. Ausgehend von der breiten japanischen Vorstellung des Beseeltseins von Natur und Dingen wird der Shintō als älteste, inselspezifisch geprägte Religion mit Ahnenverehrung und Kami-Kult skizziert. Darauf aufbauend wird gezeigt, wie der im 12. Jahrhundert aus China übernommene Zen-Buddhismus sich auf diesem Fundament etablieren und insbesondere die Deutung von Tod, Jenseits und Bestattungsriten übernehmen konnte. Im Zentrum steht der japanische Begriff „shôji“ (Leben‑Sterben) sowie die Unterscheidung von „kleinem“ und „großem“ Tod als konzeptionellem Rahmen für einen zyklischen Prozess von Werden und Vergehen.

Der Vortrag entwickelt zunächst eine theoretische Perspektive auf diesen Zyklus, indem er die Verschränkung von alltäglicher Praxis, ritueller Transformation und philosophischen Deutungen (u.a. Vergänglichkeit, Nicht‑Dualität von Leben und Tod) herausarbeitet. Anschließend werden zentrale rituelle Formen vorgestellt, in denen sich diese Vorstellungen konkretisieren: Ahnenaltar, Bon‑Fest, Totengedichte, Einäscherung und letzte Salbung im buddhistischen Kontext.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der heute in Japan selbstverständlichen Parallelität von shintōistischer Alltagsfrömmigkeit und buddhistischer Ritualpraxis, etwa in der Kombination shintōistischer Lebensfeste mit buddhistischen Trauer‑ und Bestattungszeremonien. Der Beitrag zeigt, wie sich in diesen Praktiken ein spezifisch japanisches Verständnis von „Lebensterben“ manifestiert, in dem die Grenze zwischen Leben und Tod als durchlässig, relational und gemeinschaftlich verhandelt gedacht wird.

Das Kolloquium ars moriendi setzt diesen Weg fort und öffnet den Blick für zentrale Fragen: Ist mit dem Tod alles vorbei? Gibt es eine Unsterblichkeit der Seele oder Wiedergeburt? Unterschiedliche westliche und östliche Traditionen treten hier in den Dialog.

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