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Walburgisöl

Das Walburgisöl zeigt sich in der Regel von September/Oktober bis ins Frühjahr (März/April) hinein. Das Einsetzen bzw. das Versiegen des sog. Ölflusses wird traditionell festgemacht an den Walburgafesten 12. Oktober und 25. Februar.

Die Bezeichnung "Öl" erhielt diese Flüssigkeit - von ihrer Beschaffenheit her reines Wasser - auf Grund der durch ihren vertrauensvollen Gebrauch bezeugten Heilungen.
Das Abfüllen des Walburgisöls in kleine Glasfläschchen ist seit alters her bis heute Aufgabe der St. Walburger Nonnen und wurde selbst in Kriegs- und Notzeiten ununterbrochen fortgesetzt. Die hohe Wertschätzung des Walburgisöls fand vor allem in der Barockzeit und findet auch heute noch Ausdruck in der Herstellung kunstvoller und kostbarer Behältnisse für die Walburgisölfläschchen.  
Das Walburgisölfläschchen ist seit dem späten 15. Jahrhundert individuelles Attribut der Heiligen. Stets wird sie mit einem Fläschchen, das auf das Walburgisöl hinweist, dargestellt.

Das Öl der hl. Walburga darf nicht als Medizin verstanden werden, auch nicht als Souvenier, das im Klosterladen erworben kann. Es ist vielmehr ein wunderbares Zeichen Gottes, das die Grabstätte der Eichstätter Bistumspatronin auszeichnet und als eine sog. Berührungsreliquie gesehen werden kann. Das Ölfläschen wird den Gläubigen, die darum bitten und auf die Fürsprache der Heiligen vertrauen, an der Klosterpforte zusammen mit einem Gebetsbildchen in die Hände gelegt.

Die über 1200 Votivtafeln in der Krypta geben Zeugnis vom jahrhundertelangen Glauben der Menschen an die Allmacht Gottes und von ihrem Vertrauen auf die Hilfe der Heiligen.

Walburgisnacht

Immer wieder wurde und wird heutzutage irrtümlicherweise die Walburgaverehrung mit der sog. Walpurgisnacht in Verbindung gebracht. Dieser Irrtum erklärt sich folgendermaßen:
Im Mittelalter wurde nach dem Heiligenkalender datiert. Daher ist die Walpurgisnacht, also in der Praxis der katholischen Liturgie die Vigil des Maifestes der hl. Walburga, ausschließlich eine Datumsangabe. Der Hexentanz auf dem Brocken (vgl. Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Kapitel 24) und die immer attraktiver werdenden Umtriebe in der Nacht zum 1. Mai stehen in keinerlei Zusammenhang mit dem Walburgakult.

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